Aktuelle Heilpflanze

Februar: Gänseblümchen

Gänseblümchen
Bellis perennis – Müllerblüemli, Mümmeli, Massliebchen, Mondscheinblume, Regenblume, Tausendschön, …

Sie ist eine Botin des Frühlings. Steht für Reinheit und Unschuld. Galt bei den Kelten als Hüterin des einfachen Volkes.

Mit ihrer aufheiternden und stoffwechselanregenden Wirkung hilft das Gänseblümchen die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben. So gehe mensch auf einen Spaziergang an die frische Luft und nehme jeweils ein paar Blümchen zu sich, oder man giesst sich einen Tee damit auf oder tut sie sich mit dem Blattgrün in den Salat…
Sie regt den Stoffwechsel an, fördert den Appetit und die Verdauung. Ausserdem wirkt sie blutreinigend, harntreibend und krampfstillend. Äußerlich kann man sie einsetzen gegen unreine Haut und zur Förderung der Wundheilung.

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Bitterstoffe, Eisen, Flavonoide, Gerbstoffe, Inulin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Saponine, Schleimstoffe, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E (Tocopherol)

November: Meerettich

Armoracia rusticana, Cochlearia armoracia 
Kren, Märek, Pfefferwurzel, Rachenputzer, Waldrettich
„Penicillin der Bauern“

aus der Familie der Kreuzblütler

Aus dem Mittelmeerraum und Osteuropa bei uns in die Gärten eingewandert und mitunter auch verwildert.

Volksheilkundlich wurde er bei allerlei eingesetzt von Skorbut, Verdauungsbeschwerden, Wechselfieber bis zu Vergiftungen. Galt auch als Schutzpflanze; Wurzelstücke wurden um den Hals getragen oder man trug ein Stück im Geldbeutel, damit der nie versiegen würde.

In der Küche vielseitig einsetzbar. Traditionell zu Fleisch und Fisch, allgemein um fette/ölige Speisen bekömmlicher zu machen, in Quarks, Joghurts, Cocktails, Eintöpfen.. oder zum Würzen von Salatsaucen oder Gemüsesäften.

Inhaltsstoffe: Glucosinolate, Flavonoide, Enzyme, Vitamine C, B-Vitamine, Mineralstoffe wie Kalium, Calcium, Magnesium; Cumarine, Senfölglykoside , ätherische Öle,..


Oktober: Hagebutte

Aus unserem Natur-Laden:

Hagebuttentee

Früchte mit Samen. Gereinigt, geschnitten und getrocknet. Offen, im Glas oder Beutel.

Ein Tee, den man täglich trinken kann. Er stärkt die Abwehrkräfte, wirkt leicht harntreibend, blutreinigend, entwässernd und regt die die Verdauung an.

Fein pur, gerne mit Hibiskus-Blüten und in Mischungen.

Hagebuttenpulver

Kaltgemahlen. Offen, im Glas oder Beutel.

Ist ein natürlicher Spender von Vitamin C, wirkt entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem, unterstützt den Verdauungstrakt, wirkt antoxidativ und schützt die Zellen.

Nahrungsergänzungsmittel und Zutat für Smoothies, Säfte, Joghurt und Müeslis.

Die Früchte der Rosa canina
Wildrose, Hundsrose, Hagedorn, Heckenrose, Dornrose

Hagebutten enthalten sehr viel Vitamin C und weitere Fruchtsäuren, daneben Mineral- und Vitalstoffe, Flavanoide, Carotinoide, Gerbstoffe und Pektin.

  Der Hagebuttentee erfrischt und stärkt die Abwehrkräfte. Er wird als gesundheitsfördernder Tagestee oder als Heiltee angewendet. Er regt die Verdauung an und wirkt leicht harntreibend. Der Tee aus den Samen der Hagebutte wird volksheilkundlich eingesetzt bei Steinleiden der Nieren und Blase und gilt als „Fat-Burner“. Hagebutte wird gerne in Frucht-, Entgiftungs- und Fastentees beigemischt. Hagebuttentee wird angewendet bei Grippe- und Erkältungskrankheiten, Magen-Darm-Beschwerden und bei Infektionen der ableitenden Harnwege.

Das Hagenbuttenpulver: Ein heimischer „Superfood“, der immunmodelierend und antioxidativ wirkt. Die entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung kann bei rheumatischen Beschwerden und Schmerzen im Bewegungsapparat zur Linderung beitragen.

Hagebuttenkernöl oder Wildrosenöl ist ein wertvolles Mittel zur Pflege der Haut. Es wirkt reizmildernd und entzündungshemmend und eignet sich zur Pflege von empfindlicher bis irritierter Haut. Es wirkt feuchtigspendend und Zell-schützend und fettet nicht nach.

Als alte Heil- und Zauberpflanze bei den alten Germanen der Göttin Freya gewidmet.

Selber ernten:
Wir pflücken die Früchte wie so manche wildlebenden Tiere frisch ab Strauch und essen sie – ohne die Kerne. Auch nach dem Frost, dann sind sie süsser. Wir sammeln und trocknen sie, mit oder ohne Samen für Tee. Den Tee aus den zerkleinerten Früchten lassen wir 15 Minuten ziehen (mit Kernen: ein feines Sieb benützen wegen den Haaren). Sehr lecker mit etwas Zimt gewürzt.
Wir können die Früchte auch sammeln um Mark oder Gonfi herzustellen…